Canoeing
Es ist Wochenende und mal wieder Zeit was zu unternehmen. Um Iowa und speziell die Gegend um Ames etwas genauer kennen zu lernen, bin ich mit ein paar anderen Leuten zusammen auf dem Des Moines River Kanu gefahren. Die Idee dazu entstand eine knappe Woche vorher und dank guter Organisation war alles perfekt geplant.
Samstag morgens um 8am haben wir uns alle auf dem Campus getroffen und sind dann zusammen zum Startpunkt gefahren.
Wir waren eine gute Gruppe von ueber 20 Studenten, die fast alle vorher noch nie Kanu gefahren sind. Sollte somit also ein lustiger Tag werden. ;-)
Nachdem alle Kanu's abgeladen waren und die Verpflegung fuer unterwegs darin verstaut war, konnte es auch schon ab ins Wasser gehen.
Wir hatten 11 Kanus und 1 Kajak und somit haben sich zwei Personen ein Kanu geteilt. Neben Olga in meinem Kanu waren auch die anderen Europaer mit unterwegs.
Der Fluss war aufgrund des vielen Regens bedeutend breiter als sonst und auch gefaehrlicher. Viele der Baeume vom Rand wurden vom Wasser mitgenommen und befinden sich teilweise noch unter dem Wasser.Nach den ersten paar Minuten hat es die Ersten auch schon erwischt. Einer der Baeume, der nur knapp aus dem Wasser ragte und somit nicht sofort zu sehen war, hat eines der Kanus zum abkippen gebracht. Nicht nur, dass das Wasser durch Ueberschwemmungen sehr schmutzig war, sondern das sich auch einige gefaehrliche Tiere (wie Schlagen) im Wasser befanden, machten das ganze weniger angenehm fuer die beiden.
Ich haette nicht gadacht, das ich in Iowa Kanu fahren wuerde und auch nicht, dass es so viel Spass macht. Die Aussicht und die anderen Leute haben einen grossen Teil dazu beigetragen.
Nach ein paar Stunden rudern wurden wir langsam muede und zu dieser Zeit bekamen wir ungluecklicherweise starken Gegenwind. Die Kanus in denen sich zwei Maedels befanden, konnten einem ganz schoen leid tun. ;-)
Als wir endlich am Ziel angekommen waren, waren alle erschoepft und froh es endlich geschafft zu haben.
Waehrend wir gechillt in der Sonne lagen, haben die anderen die Autos vom Startpunkt geholt. Da sich eines der Autos aber verfahren hatte, haben wir dort mehr als eine Stunde verbracht. Einige der Leute sind waehrend dieser Zeit sogar in dem Wasser baden gegangen. Nachdem die Autos endlich da waren, mussten wir nur noch die Kanus aufladen und dann konnte es endlich zu Campingplatz gehen, wo das Essen auf uns wartete. Dazu aber mehr im naechsten Post ...
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