Saturday, March 31, 2007

First month

Mein erster Monat ist Ames ist nun so langsam herum und es wird Zeit fuer eine kleine Zusammenfassung.
Das Wetter ist leider immer noch nicht so wie ich es gerne haette, aber das wird sich hoffentlich bald aendern. Es wechselt fast woechentlich von "kalt" zu "viel zu kalt", anstatt zu "schoen warm" zu wechseln. Naja, hab ich mir ja selber ausgesucht. Dafuer wird mir das garantiert nicht so schnell wieder passieren. Naechstes mal werde ich das Wetter auch mit checken.
An mein neues Zimmer hab ich mich auch so langsam gewoehnt und auch an meine neue Mitbewohnerin. Sie ist wirklich nett, aber ganz schoen unordentlich. Dafuer hat sie mir aber versprochen sich zu bessern. Schon komisch, das ein Maedel ein groesseres Chaos verursachen kann, als wir Jungs. Bin ich so garnicht gewoehnt. ;-)
Spring Break hab ich ziemlich gechillt verbracht und mir fuer naechstes mal vorgenommen nach South Padre oder South Beach zu gehen - falls ich mal wieder in der Gegend sein sollte. Merken: Auf jeden Fall nicht wieder in Ames verbringen.
Seit zwei Wochen spiele ich jetzt auch im "Ultimate Frisbee Club", wodurch ich mit einem Mal super viele Leute kennen gelernt habe, mit denen sich ganz gut was unternehmen laesst. Leider hab ich mir letzte Woche beim Training den linken Mittelfinger verletzt, wodurch ich erstmal keine Vorhandwuerfe mehr machen kann. Eigentlich dachte ich ja, das mir bei diesem Sport nicht so schnell was passieren kann, aber so kann man sich taeuschen. Damit verbunden hatte ich auch meinen ersten Krankenhausbesuch, da hier sonst kein anderer Arzt roentgen kann. Bevor ich da aber behandelt werden konnte, musste ich erstmal unzaehlige Seiten Papierkram ausfuellen und ne Weile warten. Zum Glueck war aber nichts gebrochen. Ist "nur" ein eingeklemmter Nerv, wodurch meine Fingerspitze fuer sehr lange Zeit taub sein wird. Ist etwas ungewohnt beim tippen, aber daran werde ich mich bestimmt schnell gewoehnen.
Fuer die restlichen Tage der Woche hab ich mich im "Weight Club" angemeldet, was eine Art Fitness Studio ist und mich ganze 30$ fuer die komplette Zeit kostet. Vielleicht schaffe ich es ja meine paar Kilo von San Diego wieder runter zu bekommen. ;-)
Neben dem "Freizeitkram" noch was zu dem, womit ich den Hauptteil meiner Zeit verbringe - richtig, arbeiten tu ich auch. ;-)
Ich hab Dienstags und Donnerstags morgens Vorlesung (die von Volker, meinem Prof hier). Bisher noch nicht wirklich was neues dabei gelernt, aber eine gute Wiederholung kann ja nicht schaden.
Den Rest der Zeit verbringe ich damit mein Projekt zu definieren. Hab noch nicht wirklich anfangen koennen daran zu arbeiten, da Volker gerne alles ein wenig veraendern will. Leider ist es noch nicht so ganz klar, was ich anders machen soll, aber ihm gefaellt das urspruenglich Projekt nicht mehr. Mal sehen was das noch wird.
Es werden hier an der Uni auch super viele Seminare und Vortraege angeboten, zu denen ich fast immer hingehe. Wir hatten schon Nobelpreistraeger und weitere sehr bekannte Wissenschaftler mit interessanten Themen aus dem Biotech-Bereich hier.
Meistens gibt es auch ein paar Snacks dazu, wie ich es noch aus San Diego gewoehnt bin. Aber auch sonst hatte ich diesen Monat sehr viele Tage gutes Essen fuer umsonst. Das macht es natuerlich schwerer nicht weiter zuzunehmen. Bis zum Sommer ist aber noch ein wenig Zeit. ;-)
Falls ihr noch irgendwelche Fragen hab, zu Sachen die ich hier nicht geschrieben habe, schreibt einfach ein Kommentar und ich versuch's zu beantworten.

Wednesday, March 28, 2007

DMACC career seminar

Heute war ich zu einem Seminar im Des Moines Community College (kurz DMACC). Es ging darum, welche Visa-Moeglichkeiten man hat um in den USA zu arbeiten. Sprecher von Anwaltsfirmen, internationalen Firmen und auslaendische Arbeiter haben dazu Informationsvortraege gehalten und Fragen beantwortet.
Das Ganze hat mir mal wieder gezeigt, wie buerokratisch/kommerz die USA doch sind. Nicht nur, dass man Seitenweise Papierkram erledigen muss, sondern die Firmen muessen auch noch mehrstellige Tausenderbetraege fuer das Visa zahlen. Daher ueberlegen sie sich mehrfach, ob sie wirklich so viel Aufwand und Kosten einsetzen wollen, um einen internationalen Mitarbeiter zu bekommen. Man muss also schon wirklich was Gutes zu bieten haben.
Ich hab trotzdem eine Menge neuer Sachen gelernt und ein paar neue Optionen fuer spaeter bekommen. Nach den Vortraegen und Diskussionen gab es noch Dinner und man konnte mit allen nochmal persoenlich reden. Hab mich mit ein paar Firmen-Vertretern unterhalten, auch wenn keine aus dem Bereich Biotech dabei war. War aber trotzdem einiges zu lernen. Da ich nicht der einzige in meinem alter war, wurde es noch ein lustiger Abend. Kenne jetzt noch mehr Leute ausserhalb von Ames, was ja ganz hilfreich ist, um mal was in Des Moines zu unternehmen. ;-)

Tuesday, March 27, 2007

Laundry mat

Der heutige Tag wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem ich zum ersten mal einen Waschsalon betreten und auch genutzt habe. ;-)
Der Grund fuer den Besuch im Waschsalon ist, dass Morgan dummerweise keine Waschmaschine hat. Ihre Mam hat mir zwar angeboten meine Sachen mit zu waschen, da sie Morgans Waesche jede Woche abholt. Aber ich denke mal, ich bin dafuer alt genug es selber zu machen und bisher hat es auch ohne Probs geklappt. ;-)
Der Waschsalon ist direkt um die Ecke von unserem Haus und in weniger als 5 Minuten zu erreichen. Es war heute auch nicht so kalt, sodass ich sogar in Flipflops und T-Shirt dort hin gehen konnte. Nachdem ich mir alles angeschaut hatte und verstanden hatte, wie das System dort funktioniert, konnte ich loslegen. Das schwerste an dem ganzen war wohl eher, sich fuer eine der vielen Maschinen zu entscheiden.
Nachdem ich meine Maschine gestartet hatte, konnte ich mich nach dieser Anstrenung ein wenig ausruhen. Dachte ich mir zumindest. Paar Minuten spaeter kam jemand anders in den Waschsalon, der mich fragte wie das hier alles funktioniert. Nachdem ich ihm alles erklaert hatte, fragte er mich wie oft ich hier wasche und ich antwortete nur "zum ersten mal". War ganz lustig - zumindest fuer mich. ;-)
Da wir dann beide warten mussten, sind wir in ein kleines Cafe direkt gegenueber gegangen und haben dort gewartet. Er kam vor ein paar Tagen aus New York und ist in Ames fuer 2 Monate um an einem Projekt zu arbeiten. Zufaelligerweise arbeitete er im Bereich Biotechnology, sodass wir guten Gespraechstoff hatten.
Mein erstes Mal im Waschsalon war also gar nicht so schlimm. ;-)

Saturday, March 24, 2007

Misra'a Party

Mittlerweile hab ich noch ein paar andere nette Leute kennen gelernt und die haben mich zu Misra's "House-Party" eingeladen. Morgan war zu "muede" um mitzukommen, hat mich aber trotzdem hingefahren. Nachdem ich mir nur die Strasse merken konnte, aber nicht die Hausnummer, fing die Sucherei an. Nach ein paar Minuten waren ungefaehr drei Haeuser auf der Strasse als potentielle Ziele uebrig. Waehrend wir so im Auto ueberlegten, fiel mir ein, dass es ja nicht schlecht waere etwas zur Party mitzubringen. Also sind wir noch mal schnell Bier holen gefahren und dann hab ich es beim ersten der drei Haeuser versucht und war sogar richtig. Gar nicht mal so schlecht bei einer 1:3 Chance. ;-)
Da das meine zweite "House-Party" in Ames war, wusste ich nicht so wirklich was mich erwarten wuerde. Der Abend verlief aber eher gechillt. Nach einer kleinen Hausfuehrung haben wir erstmal ein paar Runden Poker gespielt. Danach hab ich mir das Haus nochmal etwas genauer zeigen lassen. Das Wohnzimmer hatte eine Bar, eine Tanzflaeche mit 5 oder 6 Couches ringsherum und eine Leinwand mit Beamer. Auf dem gleichen Stockwerk war sonst nur noch die Kueche und eines der Badezimmer. Im Stockwerk drueber und drunter sind die Zimmer der vier Leute die dort wohnen. Das Haus ist noch viel naeher an meinem Arbeitsgebaeude und sie zahlen weniger als ich. Vielleicht wird in dem Haus ja noch ein Zimmer frei, solange ich hier bin. ;-)
Waehrend wir gepokert haben, haben die Maedels getanzt. Nachdem wir dann auch mitgetanzt hatten, wurde ein Kreis gebildet und einer in der Mitte hat ein paar "moves" gezeigt. Ich war richtig erstaunt, dass fast jeder ein paar richtig gute Breakdance Sachen gezeigt hat - konnte ich natuerlich nicht mithalten. ;-)
Ein paar Stunden und einige Trinkspiele spaeter, kam jemand auf die Idee 3am morgens Frisbee-Golf zu spielen. Da ich das noch nicht kannte, war ich natuerlich dabei - ich bin ja hier um etwas zu lernen. ;-)
Hoert sich vielleicht schwieriger an, als es ist. Man sucht sich einfach einen Punkt/Gegendstand aus, den man mit einer Fribee treffen muss. Dann wirft man solange bis man den Gegenstand getroffen hat. Normalerweise hat man drei Wuerfe um nahe genug zu kommen und zu treffen, bevor man Minuspunkte bekommt. Trotz das einige vielleicht durch Alkohol etwas benachteiligt waren, bin ich der Meinung gar nicht so schlecht gewesen zu sein. Es soll hier auch einen Frisbee-Golfplatz geben, aber wir haben eine Strecke auf dem Campus gespielt. Werde ich mir aber fuer spaeter merken und mir mal anschauen.
Nachdem wir wieder zurueck waren, haben sich die Leute auf den Weg nach Hause gemacht und mich unterwegs, bei meinem neuen zu Hause, abgesetzt.

Thursday, March 22, 2007

Des Moines clubbing

Da es in Ames nicht wirklich gute Moeglichkeiten zum Clubbing gibt, sind wir nach Des Moines gefahren. Dort ging es an diesem Abend in den Club "Statik".
12$ Eintritt waren ok, dafuer das die Getraenke groesstenteils frei waren und der DJ auch gar nicht so schlecht war. Die Musik war mit einen guten Anteil House auch positiv zu bewerten. :-)
Ausser Morgan ist auch noch Marcy mitgekommen und wir hatten zusammen eine Menge Spass. In dem Club hab ich auch wieder ein paar Klischees bestaetigt bekommen, die man so in amerikanischen Filmen sieht. Es gab wieder Songs, zu denen alle das gleiche getanzt haben. Nicht zu vergessen natuerlich auch der beruechtigte "Bitch-Fight", der bei dem freien Alkohol kurz vor Schliessung des Clubs nicht fehlen darf und den Abend noch etwas interessanter gemacht hat. ;-)
Da ich als Fahrer eingeplant war, haben Morgan und Marcy das freie Angebot auch gut genutzt. Marcy hatte doch etwas zu viel getrunken und den restlichen Abend in einer etwas ruhigeren Ecke des Clubs verbracht.
Wie auch in den Clubs zuvor, wurde auch dieser gegen 2am zugemacht.
Auf dem Rueckweg hab ich noch vor dem "Capitol" angehalten. Zu der Zeit und innerhalb der Woche war so gut wie keiner auf der Strasse. Hab mir das ein wenig angeschaut, noch ein Bild davon gemacht und dann gings zurueck nach Ames.

Saturday, March 17, 2007

Saint Patrick's Day

"Saint Patricks Day" habe ich vorher nie gefeiert, aber es gibt fuer alles ein erstes mal, auch wenn ich kein irisches Blut in mir habe. ;-)
Mir ist zwar noch nicht so ganz klar, warum man den Todestag von Saint Patrick feiert und nicht den Geburtstag, aber anscheinend hat das Datum besser gepasst. Gelebt hat er von 385 bis 461 und das erste mal wurde der Tag in den USA im Jahre 1737 in Boston gefeiert. Heute finden die Feierlichkeiten normalerweise am 17. Maerz gefeiert (manchmal aber auch an anderen Tagen, damit es mit dem Samstag passt).
Die Farbe des Abends ist gruen und daher gibt es alles moegliche in gruen - vom Bier bis zum Essen. 2005 hat man sogar den Chicago River gruen gefaerbt.
In Ames gibt es zwei irische Pubs und ich bin an dem abend in beiden gewesen. Da kein anderer in Ames war den ich kannte, bin ich mit Olga und ein paar anderen aus dem Labor (paar Chinesen, deren Namen ich mir nicht merken konnte) losgezogen. In den Pubs war eine Menge los und daher mussten wir vor dem zweiten eine Weile warten, bis ein paar Leute herausgekommen sind. Es war so laut und voll in dem Pub, dass man sich nur schlecht unterhalten oder tanzen konnte. Nur in einem Bereich war genug Platz, dem "Spielebereich". Daher haben wir uns nach einer Weile entschlossen ein paar Runden zu kickern und Billard zu spielen. Der Kicker wird hier "Football" genannt, was ich etwas verwirrend fand. Leider waren die anderen Jungs zu gut fuer mich und daher hab ich immer relativ schnell verloren, da auch keiner aus meinem Labor vorher schon mal gespielt hatte.
Das war also mein erster Saint Patricks Day und es gab nicht mal eine Schlaegerei, wie man es vielleicht von betrunkenen Iren erwartet.

Wednesday, March 14, 2007

Spring Break

Diese Woche ist "Spring Break" in Iowa. Leider sind daher auch kaum noch Leute in Ames, was ich auch gut verstehen kann. Wenn ich die Moeglichkeit haette, jetzt irgendwo am Strand zu liegen und zu feiern, wuerde ich diese Woche auch nicht hier sein. ;-)
Ich hab mal nach Fluegen nach South Padre und South Beach, zwei der bekanntesten Spring Break Orte, geschaut. Leider waren die Preise fuer mich viel zu hoch, als das es sich lohnen wuerde da hin zu fliegen (bin ja gerade erst hier her gekommen). Werde ich das naechste mal besser planen muessen. ;-)
Morgan ist die Woche ueber nach Kansas gefahren, da sie dort Interviews fuer Praktikas hat und auch noch ein paar Leute besuchen will. Da sonst kein anderer in dem Haus wohnt, bin ich also ganz alleine hier. Leider kenne ich noch nicht genuegend Leute um eine Party feiern zu koennen, ohne das ich das Haus danach abreisen lassen kann. ;-)
Da kaum jemand hier ist, ist es nicht so einfach etwas zu unternehmen. Gluecklicherweise hat mir Morgan paar Nummern von ihren Freunden da gelassen, sodass ich zumindest gestern abend etwas zu tun hatte. Ich war bei Peter zu seiner House-Party eingeladen und hab natuerlich nicht nein gesagt. Ein paar seiner Freunde wohnen in dem Haus und er soll die Woche ueber darauf aufpassen und die Haustiere fuettern. Ich denke mal, unter aufpassen haben die etwas anderes verstanden.
War ganz lustig der Abend und ich hab ein paar neue Trink-Spiele kennen gelernt. Nachdem ich jemand gefunden hatte, der mein Bier trank, konnte ich dann auch mitspielen. Zuerst haben wir "Beer-Pong" gespielt. Dabei werden auf einem Tisch auf beiden (kurzen) Seiten Becher mit Bier aufgestellt und man muss versuchen diese mit einen Tischtennisball zu treffen. Das mag ganz simpel klingen, ist aber gar nicht so einfach. Es gab auch noch eine Menge weiterer Regeln, die das Spiel aber auch lustiger gemacht hatten.
Nach ein paar Runden "Beer-Pong" wurde dann "Flippy-Cup" gespielt. Dafuer stehen sich 4 Personen gegenueber und zwischen ihnen ein Tisch mit je einem Becher (Cup) voll mit Bier pro Spieler. Jeweils einer der beiden Teams faengt an den Becher so schnell wie moeglich zu leeren. Sobald er damit fertig ist, muss er den Becher, verkehrt herum und halb auf der Tischkannte positioniert, versuchen nach einer vollen Drehung so wieder landen zu lassen (flip). Sobald er das geschafft hat, geht es mit dem naechsten Spieler weiter, bis alle Spieler des Teams fertig sind. Das Team, dass das zuerst geschafft hat, gewinnt natuerlich.
Zur Entspannung haben wir danach noch ein paar Spiele auf der Wii gezoggt. War gar nicht mal so schlecht die Konsole, wenn auch ein wenig gewoehnungsbeduerftig am Anfang.
Soweit zu dem Abend und mal sehen was der Rest der Woche noch so mit sich bringt.

Monday, March 12, 2007

Ames Downtown

Heute musste ich nach Ames Downtown fahren. Hier Downtown zu sagen ist etwas komisch, da es nicht mit dem Downtown von San Diego zu vergleichen ist. Es ist mehr eine grosse lange Strasse und kein Bereich mit mehreren Haeuserbloecken. Aber egal, jeder hier sagt Downtown dazu. ;-)
Der Grund warum ich dort hin musste, war nicht weil ich Ames erkunden wollte, sondern weil ich eine Social Security Number oder kurz SSN brauche und sich die Behoerde dort befindet.
An den Strassenlaternen kann man den Werbespruch fuer Ames sehen, der soviel sagt wie "Ames: viele Fenster - eine Gemeinschaft".

In Downtown gab es nicht wirklich etwas sehenwertes, aber ich hab trotzdem ein paar Bilder gemacht. Das Postamt war schon sehr beeindruckend, im Vergleich zu denen in Deutschland.
Hier noch ein Bild einer der vielen Kirchen hier in Ames. Dafuer, das hier weniger als 100'000 Einwohner leben, habe ich schon ziehmlich viele Kirchen gesehen.Was nicht unbedingt mit Downtown zu tun hat, aber vielleicht interessant ist: Ames zaehlt zu den Staedten mit den meisten Studentenvereinigungen. Wenn ich richtig informiert bin, ist es die zweitgroesste Vereinigung griechischer Studentenhaeuser in den USA.

Sunday, March 11, 2007

My new home

In Ames ist alles etwas anders, nicht nur die Bewohner, sondern auch die Haeuser. Mein neues zuhause fuer die naechsten Monate ist dieses nette alte Haus. Soweit mir gesagt wurde, ist es um die hundert Jahre alt.
Die untere Etage ist zur Zeit leer, sodass ich mir keine Gedanken ueber die Lautstaerke machen muss, da man bei den alten Dielen die Schritte gut hoeren kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir die Kueche in der unteren Etage auch mit nutzen und somit nicht alles nach Essen riecht.












Das linke Bild zeigt den Essbereich und auf der rechten Seite koennt ihr einen Teil der Kueche sehen. Auf den naechsten beiden Bildern ist mein Zimmer zu sehen und diesmal ist es keine Garage. Die Miete fuer die ganze Etage ist weniger als die Miete fuer die Garage in San Diego - krass, oder?
Meine neue Mitwohnerin arbeitet neben der Uni in der Werbeabteilung der Zeitung von Ames. Die Bilder, die im ganzen Haus haengen hat sie alle selbst gemacht.
Diesmal habe ich auch einen echten Wandschrank, wie es in Amerika ueblich ist. Zwei leere Bierfaesser und ein Brett ergeben auch mal schnell einen Tischersatz. ;-)












Mein Lieblingsraum in dem Haus ist ein kleines Zimmer in der Ecke des Hauses mit grossen Fenstern auf beiden Seiten (linkes Bild). Wenn die Sonne scheint ist es richtig angenehm darin und es ist auch der hellste Raum im Haus. Auf der rechten Seiten seht ihr den Flur zum Wohnbereich, in dem noch mehr Bilder angebracht sind.
Das hier ist das Wohnzimmer mit einer gemuetlichen Coach, einem Kamin, noch mehr Bildern und noch ein wenig anderer Kram.
Ich denke mal, das es sich hier fuer die naechste Zeit gut wohnen laesst.

Friday, March 9, 2007

Prospective Students Dinner

Ich bin mittlerweile eine Woche in Ames und das Wetter hat sich von Schneestuermen zum Tauwetter verbessert. Gestern und heute waren Treffen fuer potentiell zukuenftige Studenten der ISU, die in einer Laborgruppe in meinem Gebaeude arbeiten wollen. An beiden Tagen gab es zu dem Anlass Dinner fuer alle. Ich wurde natuerlich auch dazu eingeladen.
Das erste Dinner fand im MBB (Molecular Biology Building, meinem Gebaeude) statt und das Essen war echt gut. Mir wurde gesagt, dass die Leute hier sehr gerne Essen und das kann ich soweit auch bestaetigen. Ich habe hier in den ersten Tagen mehr uebergewichtige Leute gesehen, als in den drei Monaten in San Diego und wenn ich ueberwichtig schreibe, meine ich nicht nur ein paar Kilo. Aber zurueck zum Dinner. Nach dem Essen gab es noch eine Praesentation, was die Leute hier so erwarten wird und anschliessend noch eine kleine Diskussionsrunde.
Am Freitag gab es fuer alle Dinner in Preety Bais Haus. Sie arbeitet schon ein paar Jahre im MBB und gab das Dinner zum zweiten mal. Fand ich sehr nett und das Essen war - wie auch nicht anders zu erwarten - lecker.
Nach dem Essen haben wir noch ein paar Spiele gespielt. Man sollte denken, dass kuenftige PhD Studenten "Erwachsenen"-Spiele spielen, aber stattdessen haben wir Sachen wir "Singing Chair" gespielt. Das duerfte den meisten noch aus dem Kindergarten bekannt sein. Im Raum gibt es einen Sitzplatz weniger, als Mitspieler und es wird Musik gespielt. Sobald die Musik stopt, muss man einen Sitzplatz finden und er der keinen hat, ist raus.
Nachdem es den "juegeren" dann doch etwas langweilig wurde, haben wir uns entschlossen ins Kino zu gehen. In Ames gibt es ein Kino, das aeltere Filme zeigt und daher nur einen Dollar kostet. Wenn man bedenkt, dass es die Filme zu dem Zeitpunkt aber noch nicht ueber den grossen See nach Europa geschafft haben und ein Dollar weniger als ein Euro ist, ist das mehr als nur billig.
Da wir noch etwas Zeit hatten, bevor der Film anfaengt (wir haben uns fuer "Pursiut of Happyness" entschieden und keiner von uns hat es bereut), sind wir noch in eines der vielen Cafebars gegangen.
Hier noch ein Foto von uns in der Cafebar. Es gibt dort Unmengen an verschiedenen Varianten von Kaffee und heisser Schokolade. Erinnerte mich ein wenig ans Fabrikart in Bielefeld.

Sunday, March 4, 2007

Iowa State University

Heute hat mir Morgan, meine neue Mitbewohnerin, mal den Campus der Iowa State University gezeigt, damit ich am Montag weiss wo ich hingehen muss. ;-)
Ich denke mal ihr koennt euch noch gut an die Bilder der Uni in San Diego erinnern. So hier sieht es auf dem Campus in Ames aus - Schnee, Eis und keine Palmen.
Viele der Baeume haben die Last des vielen Schnees nicht ausgehalten und sind einfach zusammengebrochen (z.B. wie auf dem Foto links). Ihr muesstet mal die ganzen Strassen in Ames sehen, ueberall liegen abgebrochene Aeste herum und keiner raeumt sie weg.












Der Wasserturm rechts ist eine gute Orientierungshilfe auf dem Campus, da man den Turm von fast ueberall sehen kann. Es ist der erste Wasserturm der hier gebaut wurde und daher wurde er wohl erhalten.
Jedes Gebaeude auf dem Campus sieht anders aus und die meisten sind relativ neu. Nur einige wenige alte Gebaeude kann man hier noch finden.An der ISU studieren zur Zeit mehr als 35'000 Studenten und das macht bei knapp 60'000 Einwohnern in Ames mehr als die Haelfte. Bei so vielen Studenten sollte man denken, dass es hier nie langweilig wird, aber irgendwie hab ich noch nicht den Eindruck davon. Muss wohl am schlechten Wetter liegen. ;-)
Eigentlich war das Wetter heute gar nicht so schlecht, im Vergleich zu den letzten Tagen, aber trotzdem sau kalt. Man hat mir aber versichert, dass es bald waermer werden wird und das es im Sommer auf dem Campus richtig nett sein soll. Angeblich soll dann hier alles gruen sein und ganz toll aussehen. Naja, lassen wir uns mal ueberraschen, denn schlimmer kann es ja kaum werden. ;-)
Da ich im Sommer ja bessere Bilder vom Campus machen kann, will ich euch hier nicht zu viele verschneite Gebaeude zeigen. Das Gebaeude in dem ich die naechste Zeit arbeiten werde, will ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten. Nennt sich MBB fuer "Molecular Biology Building" und sieht so aus:
Achja, eine Sache haette ich ja fast vergessen. Ich weiss nicht, ob ihr es erkennen koennt, aber auf dem Dach befinden sich eigenartige Figuren und ueber dem Eingang kann man das sehen:Als ich meinen Prof gefragt habe, was es mit all dem auf sich hat, antwortete er, dass per Gesetz in Iowa mindestens 1% der Kosten fuer den Bau eines Gebaeudes fuer Kunst ausgegeben werden muessen. Scheint also eine gute und lukrative Gegend fuer Kuenstler zu sein. ;-)
Ich werde die Kunst hier mal ein wenig erkunden und euch bei Gelegenheit mehr davon berichten.

Friday, March 2, 2007

Stuck in Des Moines

Nachdem ich im Hotel mit dem schoenen Namen "Holiday Inn" angekommen war, habe ich mir erstmal mein Zimmer zeigen lassen und mich ein wenig ueber die Preise geaergert. Mit Steuern musste ich 130$ fuer eine Nacht bezahlen. Daher habe ich gehofft, dass es bei nur einer Nacht bleiben wird und das Wetter den naechsten Tag besser ist.
Das Zimmer war gar nicht so schlecht. Schoenes King-size Bett, Fernseher, Bad mit Badewanne und Wireless Internet im ganzen Gebaeude.
Nachdem ich dann doch noch Hunger bekommen hatte und noch was kleines vor dem Schlafen gehen essen wollte, bin ich nochmal "losgezogen". Nach einem kurzen Blick nach draussen, war mir klar, dass ich nur was zu Essen im Hotel bekommen werde.Draussen stuermte es und drinnen war es sehr angenehm. Es gab einen Pool, Wirlpool und Fitnessbereich. Die inneren Zimmer hatten einen Balkon und in der Mitte befanden sich einige Plaetze fuer das Restaurant.
Leider waren nur alte Leute zu sehen, aber was soll's, immer noch besser als langweilig alleine zu essen. Einige der Leute waren aus der Gegend und sie meinten ich haette mir den besten Zeitpunkt ausgesucht um nach Iowa zu kommen. Sie erzaehlten mir, dass sie sowas die letzten 5-6 Jahre nicht hatten. Aber woher sollte ich das auch wissen, wenn mir das keiner vorher sagt. Waere ich doch klatt noch laenger in San Diego geblieben. ;-)

Nach dem kleinen Schwaetzchen und einem nicht ganz so leckerem Essen bin ich dann wieder zurueck in mein Zimmer. Nach einem gemuetlichen bad in der Badewanne (was ich schon ewig nicht mehr gemacht hatte) bin ich dann recht schnell eingeschlafen.

Als ich am naechsten morgen aus dem Fenster schaute, war ich etwas erleichtert. Das Wetter hatte sich gebessert und ich konnte Morgan, meine neue Mitbewohnerin, anrufen und mich abholen lassen.
Das Wetter war allerdings immer noch nicht wirklich gut in Ames und daher musste ich noch eine Weile warten. Ich hatte aber schon mal ausgecheckt und in der Vorhalle auf einer gemuetlichen Couch gewartet. Irgendwann bekam ich dann einen Anruf, dass sie mit dem Auto in den Graben gefahren ist und es daher etwas spaeter werden koennte.
Gegen 1pm war sie dann endlich in Des Moines am Hotel angekommen. Sie hatte noch eine Freundin mitgenommen, da sie sich nicht alleine auf den Weg machen wollte, bei dem Wetter.
Die Fahrt nach Ames war dann zum Glueck ohne eine unfreiwillige Fahrt in einen Graben verlaufen. Allerdings gab es unterwegs einige andere Autos im Graben zu sehen und etwas spaeter leider auch einen Unfall mit umgekippten Autos und Blut-getraenktem Schnee. War kein schoener Anblick gewesen. Nach diesem letztem Stau, erblickte ich wenig spaeter dann das Ausfahrtsschild mit der Aufschrift "Ames" und hatte es endlich geschafft.

Thursday, March 1, 2007

On my way to Iowa

... hiess es in San Diego und es wurde Zeit, dass ich mich frueh 5am auf den Weg machte nach ...
Der Abschied ist mir wirklich nicht leicht gefallen, bei den vielen Dingen die ich in den letzen Monaten erlebt hatte - aber gespannt auf das Neue war ich trotzdem.

Da es nach Iowa keinen guenstigen Direktflug gab, bin ich von San Diego aus erstmal nach Denver in Colorado geflogen. Die Aussicht aus dem Flugzeug auf San Diego war super und hat mich an einige schoene Erlebnisse erinnert.
Das alles ist San Diego County und wie ich in einem anderen Post schon mal geschrieben habe, kann man innerhalb kuerzester Zeit vom Strand in die Berge fahren.
Schaut euch diese traumhafte Kueste mit den vielen Wellen an. Ich werde den Strand, das Meer und das Surfen ganz schoen vermissen. :-(
Und da es so schoen war, sind wir nochmal drueber geflogen.
Hier kann man nochmal schoen den Hafen, Downtown und die Bruecke zur Coronado Halbinsel sehen. Irgendwo rechts oben hab ich gewohnt.Und hier Downtown nochmal ein wenig herangezoomt. Sieht von hier oben gar nicht mehr so gross aus. ;-)
Danach gings ueber ein paar Berge ...
... und ein wenig Wueste. Ein wenig spaeter bin ich dann eingeschlafen, da die Nacht ja doch schon etwas lang gewesen ist. Als ich dann aufgewacht bin, war mir klar, dass es jetzt erstmal vorbei ist mit dem warmen Wetter. :-(
Das hier ist Denver weniger als 2 Stunden spaeter. Dort sind wir dann erstmal gelandet und ich sollte eine knappe Stunde Aufenthalt haben.

Von Denver aus sollte es dann nach Des Moines weiter gehen. Das liegt mitten in Iowa und etwas suedlich von Ames, meinem naechsten Stop in den USA fuer die kommenden Monate. Dort hin zu kommen war aber gar nicht so einfach ich mir das vorgestellt hatte. Ich habe schon vorher gewusst, dass das Wetter in Iowa zur Zeit nicht gerade das beste ist. Leider war es in Des Moines an dem Tag besonders schlecht. Daher wurde mein Flug aller 15 Minuten um 15 Minuten verschoben. Nach vier Stunden hat es mein Flieger dann endlich geschafft nach Denver zu kommen. Jetzt mussten wir nur noch auf die Flugfreigabe warten.
30 Minuten spaeter war es dann soweit und wir waren der einzige Flug in diese Richtung, der an dem Tag noch fliegen durfte. Alle anderen Fluegen wurden abgesagt. Das war zwar nicht gerade beruhigend, aber nach der langen Wartezeit war mir das egal. Ich wollte nur in das Flugzeug, ein wenig schlafen, austeigen, nach Ames fahren und in ein Bett legen, damit ich weiter schlafen kann. ;-)
Da oben sah es gar nicht so schlimm aus. Allerdings sind das noch Bilder kurz nach Denver. Ein kurzes Nickerchen spaeter konnte man nur noch graue Suppe auserhalb des Flugzeuges erkennen. Unterwegs - zwischen einigen der vielen Turbolenzen - hiess es dann, dass wir vielleicht nicht in Des Moines landen koennen und nach Chicago weiter fliegen muessen. Ehrlich gesagt, haette ich mich unter anderen Umstaenden sogar gefreut kostenlos nach Chicago weiter fliegen zu koennen, aber bei dem Wetter haette ich dort keinen Spass gehabt. Kurz vor Des Moines hiess es dann, dass wir doch landen koennen, da sie es geschafft hatten eine der Landebahnen frei zu bekommen. Nach der etwas holprigen Landung war ich dann endlich in Iowa.
Die Freude war aber nicht wirklich gross, da das Wetter immer schlechter wurde. Fuer diesen Tag wurde alle anderen Fluege ohne weiteres abgesagt. Wir waren also das einzige Flugzeug das an dem Tag dort landen durfte. Naja, Glueck gehabt, dachte ich mir. Nachdem ich meine zukuenftige Mitbewohnerin angerufen hatte und sie mir sagte, dass leider alle Strassen gesperrt sind und sie mich an dem Tag nicht abholen kann, wusste ich, dass ich mich zu frueh gefreut hatte. In weiser Voraussicht hatte sie aber schon mal ein Hotelzimmer am Flughafen fuer mich reserviert. Weiter waere ich ehrlich gesagt auch nicht gekommen. Da man das laufen ausserhalb des Flughafens vergessen konnte, gab es einen Shuttle-Service fuer jedes Hotel am Flughafen, auch wenn es nur 5 Minuten zu Fuss waren.