Tuesday, January 30, 2007

San Diego Opera

Um mal etwas anderes kulturelles in San Diego zu machen, haben wir uns endschieden in die derzeitige und beruehmte russische Oper "Boris Godunov" in der San Diego Oper zu gehen. Die Karten haben wir natuerlich schon eine Weile vorher besorgt, um sicher zu gehen auch eine Karte zu bekommen. Boris Godunov duerfte einigen vielleicht bekannt sein und ist von Mussorgsky. Ich will euch hier aber nicht mit den Einzelheiten der Oper langweilen und erzaehle lieber einige der interessanten Dinge. Wir sind schon frueher zur Oper gefahren, da wir "VIP Karten" hatten und eine Fuehrung durch die Oper und hinter die Buehne bekamen. Die Kostueme waren sehr beeindruckend und auch mal zu hoeren wie viele Leute daran mitarbeiten und was das alles kostet.
Achja, die Karte kostete 30$ (war schon ein fairer Preis) und die Oper ist eine der groessten der Welt, vorallem groesser als die beruehmten in Paris und London. Die Saenger fuer die Opern werden mindestens 5 Jahre vorher "gekauft" (Pavarotti zur Zeit 10 Jahre vorher), da diese in vielen der anderen Opern und Theater auch Auftritte haben. Diese Oper wird 2 Monate gezeigt und kostet von der Produktion fuer die Oper 1,2M$, vor allem fuer die Kostueme und Kullisen. Die Einnahmen von den Karten decken aber gerade mal 750k$ und der Rest wird durch Spenden finanziert.
Aber nun zur Oper an sich. Sie wurde in sieben Akten aufgefuehrt und die Saenger hatten wirklich beeindruckende Stimme. Da es sich um eine russische Oper handelt, wurde natuerlich auch alles in russisch gesungen. Naja, mein Russisch aus der Schule hat mir da nicht wirklich weiter geholfen. Zum Glueck sind wir ja in Amerika und da gibt es auch einen Untertitel. Ueber der Buehne hing eine grosse Anzeige, auf der alle Texte ins englische uebersetz gezeigt wurden.
Die Oper war wirklich sehr beeindruckend und das Geld hat sich auf jedenfall gelohnt. Allerdings kamen wir uns etwas zu jung vor, da sonst nur alte Leute zu sehen waren - und mit alt meine ich auch alt. Nach der Oper standen super viele Busse von den ganzen (Luxus-)Renterheimen, was ich voll lustig fand. ;-)

Sunday, January 28, 2007

Seaport Village

Sonntag war es leider etwas bewoelkt und somit nicht ganz so warm. Aber immer noch waermer als in Deutschland. Sorry Guys ;-)
San Diego ist wirklich zu gross, um alles in der "kurzen" Zeit zu sehen. Man kann es vielleicht schaffen, wenn man nicht die Woche ueber arbeiten muss, aber ich bin mir da nicht wirklich sicher. Auf jedenfall kann ich Seaport Village auf meiner Liste auch abhaken.
Es ist eine wirklich schoene Gegend und nahe einem Marinestuetzpunk. Daher kann man dort eines der alten Kampfschiffe und einige Denkmaeler besichtigen.

Was ich an Seaport Village am meisten beeidruckend fand, waren nicht die ganzen alten schoenen Gebaeude, sondern die riessigen Hotels.
Irgendwann hatten wir dann auch Hunger und sind in eines der Restaurants am Wasser gegangen. Es war zu allen Seiten mit Glas umgeben, sodass man eine wunderbare Sicht nach draussen hatte.
Als es dann doch etwas zu kalt wurde, um mit T-Shirt rumzulaufen, sind wir wieder zurueck zu unserem Haus gefahren und haben mit ein paar Filmen den Tag ausklingen lassen.

Saturday, January 27, 2007

Old Town

Samstag sind wir abends (an des Rest des Tages kann ich mich nicht mehr erinnern, da ich da keine Bilder gemacht habe ;-) ) noch Old Town gefahren. Das ist der aelteste Teil von San Diego und daher gibt es dort sehr viele mexikanische Restaurants.
Es ist eine wirklich nette Gegend mit vielen alten Haeusern und touristen Dingen. Es gibt Cowboy Statuen, Pferdewagen sowie einige Museen - alles ein wenig wie in einem Westernfilm.






















Nachdem wir uns alles ein wenig angeschaut hatten, sind wir noch in eines der Restaurants gegangen und haben etwas original mexicanisches gegessen. Am Eingang gab es einen riessigen sprechenden Papagei, mit dem wir erstmal etwas gespielt hatten.
Das lustige war aber auch ein Hinweis auf der Speisekarte. Dieser besagte, dass die Essen garantiert nicht aus Hunde- und Katzenfleisch gemacht wurde. Schon schlimm, wenn es dafuer Hinweise geben muss. ;-)
Nach dem Essen sind wir noch ein wenig rumgelaufen und haben uns den Rest von Old Town angeschaut. Dort habe ich auch die bisher groesste Palme gesehen und die war schon sehr beeindruckend hoch und breit.
Nicht zu vergessen ist natuerlich, dass ich am Samstag auch endlich das Surfboard von Rob bekommen habe und mir somit keins mehr leihen muss. Dankeschoen Rob :-))
Jetzt sieht mein Zimmer auch wieder etwas mehr nach Californien aus, mit dem Board neben meinem Bett. ;-)

Friday, January 26, 2007

Calling the spirits

Am Freitag abend hatten wir mal wieder eine Party bei uns im Haus. Diesmal war aber alles etwas gechillter und nach ein paar Runden Mafia ist jemand auf die Idee gekommen die Geister des Hauses zu rufen. Ich selbst habe sowas noch nie gemacht und da man ja alles mal probieren muss, habe ich auch mitgemacht. ;-)
Also haben wir ein paar Blatt Papier in kleine Stuecke gerissen, alle Buchstaben und Zahlen drauf geschrieben und anschliessend nach einem bestimmten Muster auf dem Tisch ausgebreitet. Ansonsten brauchten wir nur noch ein Glas und ein paar Kerzen und schon konnte es losgehen.
Ehrlich gesagt, glaube ich nicht an solche Dinge und wollte mich daher selbst ueberzeugen. Wir haben uns alle um den Tisch herum gesetzt und einen Finger auf das Glas in der Mitte gelegt. Nachdem der Sprecher "Geister wir rufen euch" (natuerlich in englisch) mehrfach wiederholt hatte, fing das Glas an sich zu bewegen. Anfangs langsam und als wir weitere Fragen gestellt hatten, bewegte sich das Glas immer schneller. Ich wollte mich natuerlich davon ueberzeugen, dass keiner cheatet und daher hat jeder abwechselnd seinen Finger vom Glas genommen und es hat sich immer noch bewegt. Allerdings nur so lange, wie mindestens drei Finger auf dem Glas waren. Entweder es hat die ganze Zeit immer ein anderer beschissen, oder es hat wirklich funktioniert. Ich bin mir bei der ganzen Sache nicht so ganz sicher. Als ich danach gesagt habe, das ich den anderen nicht wirklich traue und glaube das das nicht die Geister waren, sind einige richtig boese geworden, weil sie fest daran glauben. Das komische war aber auch, das Moe und BJ danach nicht mehr in die Kueche gegangen sind (wo wir das ganze veranstaltet hatten) und auch nicht mit Futter dort hin gelockt werden konnten. Wenn wir sie rein getragen hatten, wollten sie unbedingt wieder raus und sind ganz boese geworden. Nach einer knappen Stunde sind sie dann aber wieder freiwillig hinein gegangen. Schon etwas komisch und ich muss es irgendwann mal wiederholen, um wirklich daran zu glauben. Aber wenigstens hat es etwas magisches an sich gehabt. ;-)

Wednesday, January 24, 2007

Food poison

Montag war ich mal wieder etwas laenger im Lab und hab mir daher abends was zu essen bei P.E. geholt. Knapp zwei Stunden spaeter fing mein Bauch an sich aufzublaehen und zu verkrampfen. (Das Fleisch hatte auch nicht wirklich gut geschmeckt, aber das kann mich sich ja auch im nachhinein einreden.) Nach einer Weile wurde mir auch noch richtig uebel und das wurde den abend auch nicht mehr besser. Irgendwann in der nacht war mein Koerper dann soweit, das ganze wieder rueckgaengig machen zu wollen - leider schneller als mir lieb war. So habe ich es zwar bis ins Badezimmer geschafft, aber nicht wirklich bis zum Klo. Das Saubermachen hat locker eine halbe Stunde gedauert und eh eine Frage dazu kommt: Nein, ich hab keine Fotos davon gemacht. ;-)
Das gute war allerdings, dass es mir danach etwas besser ging. Nach einer unendlich langen nacht, fuehlte ich mich nicht wirklich gut und habe daher meinen ersten Tag im Bett verbracht. Abends war ich dann endlich soweit, etwas kleines zu essen und mit den anderen ein paar Filme zu schauen.
Heute geht es mir schon wieder richtig gut und ich bin trotz des super Wetters ins Lab gegangen, aber bei P.E. werde ich so schnell nicht wieder was zu essen holen. ;-)

Monday, January 22, 2007

Oceanside

Sonntag gings mal wieder zum Strand und diesmal nach Oceanside. Dort gab es neben einem endlos langem Strand mit unzaehligen Palmen auch ein Pier.













Am Ende des Piers konnte man 2 alte Schiffe kaempfen sehen und denke mal, dass da gerade ein Film gedreht wurde. Man konnte sehen wie Qualm aufstieg und Kanonenkugeln flogen. Ok, man konnte den Qualm sehen, die Kugeln habe ich nicht wirklich gesehen.
Auf dem Weg zurueck zum Strand konnte man einige Vogel aus der Naehe betrachten.












Hier noch ein paar Bilder vom Strand:












Nach dem Strand sind wir dann noch ins Kino, meinem ersten in den USA. Das Kino ist schon etwas aelter, sieht dafuer aber auch super aus. Innen aehnelt es den modernen Kinos, nur die Sitze sind nicht ganz so gut gewesen. Wir haben uns "Step the Yard" angeschaut und ich kann den Film nur empfehlen, falls ihr Tanzfilme moegt.
Das waren mal wieder ein paar erlebnisreiche Tage fuer mich. Ich werde San Diego und die Leute wirklich sehr vermissen. Es sind nicht mal mehr sechs Wochen, bevor es heisst: "Goodbye San Diego". :-(

Santa Monica

Nach den ganzen Achterbahnfahrten sind wir noch Santa Monica gefahren, um den Abend schoen gechillt zu verbringen. Wir sind was Essen gegangen und dann durch die Strassen geschlendert, haben uns die Shows angeschaut und sind in so gut wie alle Laeden gegangen.
Die Baume waren mit schoenen blauen Lichtern geschmueckt und habe eine super Atmophaere erzeugt.
Die Shows auf der Strasse waren wirklich gut und bei einer hab ich ueber eine halbe Stunde zugeschaut und mitgelacht.
Der Typ hat in dieser Zeit knapp 100$ bekommen, da er immer kleine Pausen gemacht hat und erst weiter machte, nachdem ein paar Leute Dollarscheine gegeben hatten. Aber seine Show war wirklich super.
Nach den vier Stunden in Santa Monica sind wir dann alle wieder nach Hause gefahren und ich war froh irgendwann endlich in meinem Bett zu liegen und zu schlafen.

Magic Mountain

Samstag hiess es ganz frueh (6am) aufstehen, denn ich war mit Jamieson, Jules, Georgia, Carlo, Florent, Michael und Ryan im "Magic Mountain", einem riesigen Achterbahn-Park.
Wir haben uns in Irvine mit Florent und Georgia getroffen und sind dann
zusammen Richtung L.A. zum Park gefahren. Auf dem Weg dort hin sind wir auch am Mulholland Drive vorbei, der schon Schauplatz vieler Filme war.
Mit einem kleinen Zwischenstop waren wir dann gegen 10am endlich da. Da gerade Winter ist, sind nicht so viele im Park gewesen und dadurch mussten wir nicht so lange anstehen. Nachdem jeder 30$ (fuer Studenten, sonst das Doppelte) Eintritt bezahlt hatte, ging es erstmal - aehnlich wie am Flughafen - durch eine Sicherheitskontrolle.
Nachdem wir auch das hinter uns gelassen hatten, konnten wir endlich loslegen. :-)
Die erste Achterbahn, die wir uns ausgesucht hatte, war Viper. Da es fuer mich die erste richtige Achterbahn meines Lebens war, war ich schon ein wenig aufgeregt, was mich da erwarten wuerde. Die ersten paar Sekunden waren die schlimmsten/besten, da es ein voellig neues Gefuehl fuer mich war und der Rest nicht wirklich schlimm. Nach dieser Achterbahn war mein Adrenalinspiegel stark gestiegen und ich bereit fuer die naechste - noch groessere - Achterbahn. Diese nannte sich Tatsu und war hoeher und laenger als Viper. Der furcheregenste Teil der Bahn war der Anfang, wenn man langsam immer hoeher faehrt, nach unten schaut und die Fuesse frei in der Luft haengen. Man wartet darauf, das es endlich wieder abwaehrts geht und wir von Sekunde zu Sekunde nervoeser. Dann ist man am hoechsten Punkt angekommen und wartet noch fuer ein paar Sekunde bevor es wieder nach unten geht.
Nach der zweiten Achterbahn, dachte ich dann, es ist ab der dritten alles das Selbe. Aber das dachte ich auch nur so lange, bis ich auf Dejavu gefahren war. Das war die beste (im Sinne von schrecklichste ;-) ) Achterbahn von allen. Sie war schnell, hoch und einfach nur super.
Nach Dejuvu sind wir noch mit ein paar anderen Achterbahnen gefahren und es war jedesmal wieder anders, aber Dejavu blieb die beste von allen.
Bei den verschiedenen Achterbahnen konnte man in allen moeglichen Positionen fahren: sitzend, haengend, stehend, kopfueber, ...
Es war aber nicht nur ein Achterbahnpark, sondern auch ein Themenpark. So konnten wir auch auf Wasserrutschen fahren und mit Batman und Robin um die Gerechtigkeit kaempfen.
Es gab auch eine Art Kino, in dem ein Zauberer eine Show machte.
Die Hoechste Attraktion war Superman, die aber leider geschlossen hatte. :-(












Als Fazit fuer meinen ersten Besuch in einem Achterbahnpark: wahnsinn und ein Muss :-)