Unser neuer Mitbewohner heisst Jamieson und das klingt wie Jenna Jameson (ich denke mal, dass dieser Name zumindest fuer die maennlichen Leser ein Begriff ist). Daher war schonmal klar, was der erste Witz war, den er sich anhoeren durfte. ;-)
Um ihn naeher kennen zu lernen, haben mich die anderen gegen 7pm von der Uni abgeholt und wir sind nach Gaslamp gefahren. Das ist der Party und Shopping Stadtteil von San Diego und da ist immer was los. Unterwegs haben wir noch Tom abgeholt und uns mit Hector, Matt und Chris in einem persisches Restaurant (Bandar) getroffen.
(Tom, ich, Carlo, Jamieson, Chris, Hector und Matt)Als es die Speisekarten gab, hab ich mich ueber die zweistelligen Nummer hinter den Namen gewundert und dachte erst, es seien Nummern zum bestellen. Nachdem ich Carlo gefragt hatte und er mir sagte, dass das die Preise sind, habe ich mich dann doch fuer ein anderes (fuer mich bezahlbares) Gericht entschieden. Ich hatte etwas mit Lamm gewaehlt, kann aber nicht wirklich sagen, dass es mir gut geschmeckt hat. Es war eine neue geschmackliche Erfahrung und ich bin mir sicher, dass es Keywan geschmeckt haette. ;-) Einige hatten etwas mit Huehnchen und das war super lecker. Naja, fuers naechste mal weiss ich ja jetzt bescheid, was ich nicht nehmen sollte. ;-)

Nach dem Essen sind wir noch ein wenig durch Gaslamp gelaufen und anschliessend noch zu einer japanischen In-Bar gefahren, die ganz viele ausgefallene Getraenke hat. Ich hatte ein "Blueberry Snow Bubbles" und es war so aehnlich wie ein Frucht-Milchshake mit Gummibaeren-artigen Kugeln und auf jedenfall eine neue geschmackliche Erfahrung fuer mich.

Es gab dort ueber 200 verschiedene Varianten von Tee, Shakes, Kaffee und einigen Dingen, fuer die es kein (mir bekanntes) deutsches Wort gibt. Gegen 1 Uhr fruehs waren wir dann wieder im Haus und haben erstmal noch etwas im Jacuzzi entspannt. Anschliessend hat mir Hector noch ein paar neue Tanzmoves beigebracht und wir haben mit allen zusammen bis 4am Mafia gespielt und das, obwohl heute frueh alle gegen 8 aufstehen mussten.
Der erste Eindruck von unserem neuen Mitbewohner ist ganz gut. Er scheint nett zu sein (soweit man das nach dieser kurzen Zeit sagen kann) und im Gegensatz zu mir hat er nicht die sprachlichen Schwierigkeiten am Anfang. Ein weiterer Pluspunkt ist, ich bin nicht mehr der juengste im Haus. ;-) Er bleibt in San Diego fuer vier Monate und will in dieser Zeit surfen lernen. Sobald er sich ein Auto gekauft hat, hab ich somit endlich jemand mit dem ich surfen gehen kann, da Carlo keine Lust dazu hat (was auch der Grund dafuer ist, dass wir so selten am Strand sind).
No comments:
Post a Comment